Hockeyturnierrückblick

Zum 17. Mal trafen sich Bewegungsfreudige zum gemeinsamen Hockeyspielen in unserer Schulsporthalle.

Was im Jahr 2012 als einmaliger Gaudi mit drei Handvoll Eltern und Schüler*innen begann, ist inzwischen eine feste Institution an unserer Schule geworden.

Das besondere Konzept der Veranstaltung unterstreicht seine Einzigartigkeit und den Geist, mit dem es bei allen Teilnehmenden gelebt wird. Da es um nicht mehr (aber auch nicht weniger) als das gemeinsame Tun und den Spaß geht, kann der Wettkampfcharakter zum größten Teil beiseitegelegt werden. Darum können bei unserem Turnier Stufe I-Kinder gleichzeitig mit Stufe II- und Stufe III-Schüler*innen auf dem Platz stehen. Es ist auch Platz für Lehrer, Eltern und FSJler. Auch Ehemalige unserer Schule sind gern gesehen und komplettieren das Teilnehmerfeld. Am Turniertag tragen sich die Teilnehmenden in einer langen Liste ein, schreiben ihre Wunschmitspieler dazu und werden im Anschluss auf größtenteils faire Teams verteilt.

Und trotz (oder gerade wegen?) dieser riesigen Bandbreite an Teilnehmenden, gibt es kein unfaires Spiel. Wer sich ein Duell wünscht, sucht es sich mit seinem Kaliber (Stufe II gegen Stufe II, Lehrer*in gegen FSJler, große Schüler*innen gegen Eltern, Ihr versteht was gemeint ist…).

Die Torgröße ist so gewählt, dass möglichst viele Tore fallen und nur die jüngeren Jahrgänge dürfen auch die Hände zum Festhalten des Balles benutzen. So werden scheinbar ungefährliche Hoppelbälle schnell zu einem unangenehmen Risiko, auch wenn es einige Torhüter*innen gab, die mit fantastischen Reflexen auf der Linie glänzten!

In diesem Jahr kamen weit über 30 aktive Spielende in der Halle zusammen, um gemeinsam die Hockeyschläger… nein, falsch! Gemeinsam schwangen wir die Floorballschläger! Denn was eigentlich gespielt wird, heißt Floorball oder Unihockey. Daher ist der Name „Hockeyturnier“ nicht nur irreführend, sondern sogar falsch. Dieser Fehler wurde allerdings im Jahr 2012 begangen und bisher hatte der Ausrichter (also ich) noch nicht die Lust, diesen Fehler zu beheben.

Doch egal welchen Namen wir dem Kind auch geben, als Fazit bleibt eine Menge Spaß in der Halle während der Spiele. Spaß für die Aktiven, aber auch für die Zuschauenden.

Wer gerade eine Spielpause hatte, der konnte sich am Buffet bedienen, dass von den Schüler*innen und Eltern zusammengetragen wurde.

Das Turnier selbst war nach 21 Spielen gegen 14.00 Uhr beendet und ein Team hatte viele Spiele gewonnen und sich so den Gesamtsieg schnappen können. Dafür gab es keinen großen Pokal. Für die ersten drei wurden keine Medaillen ausgeteilt und auch der Rest erhielt keine Urkunden. Dafür bekamen alle das gute Gefühl sich sportlich ausgiebig betätigt zu haben. Ein Gefühl, das bei dem ein oder anderen später zwar einem weiteren Gefühl (nämlich dem Muskelkater) gewichen war, doch das gemeinsame Erlebnis, die Freude und der Spaß sind deutlich länger geblieben.

Ich danke allen Teilnehmenden, die das Turnier wieder zu etwas ganz besonderem gemacht haben. Mein Dank gilt auch denjenigen, die so viele leckere Sachen zum Buffet beigesteuert haben und allen, die unkompliziert beim Abbau geholfen haben.

Ganz besonders bedanken möchte ich mich bei den fünf Jungs, die mich im Vorfeld beim Aufbau unterstützt haben. Eure Hilfe war (wieder einmal) Gold wert!

Das nächste HockeyFloorballturnier ist für den 26.03.2022 geplant, so es die Pandemielage zulässt.

Vielleicht hat der eine oder die andere Lust bekommen, mal vorbeizuschauen und selbst zum Floorballschläger zu greifen. Ihr seid herzlich willkommen!

Ekkehard

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