Gruppenpuzzle in der Ägyptenwerkstatt!
Das "Gruppenpuzzle" ist eine anerkannte Unterrichtsmethode des
kooperativen Lernens. Es ist eine Form der Kleingruppenarbeit,
in der erarbeitetes Wissen reflektiert und erweitert werden kann.
Damit werden Eigenaktivität und Verantwortungsbewusstsein
des Lernenden gefördert.
Im Gruppenpuzzle übernimmt jeder Schüler Verantwortung für eine
von (z.B.) vier Teilaufgaben. Zuerst muss sich jeder Schüler im
Rahmen seiner Arbeitsgruppe in sein Thema einarbeiten.
In einer nächsten Phase treffen sich „Expertengruppen“
zu den Teilthemen. Hier tauschen sich die Schüler eines Teilthemas
aus und werden auf diese Art Experte.
In der letzten Phase kehren die Schüler in ihre „Anfangsgruppe“ zurück.
Jedes der (z.B.) vier Unterthemen wird nun von einem
Schüler je Arbeitsgruppe vorgestellt und besprochen.
Siehe ein Beispiel für drei Teilthemen:
In der Ägyptenwerkstatt werden wir vier schulübergreifende
Gruppenpuzzles zu Themenschwerpunkten durchführen.
Schüler aus der Montessori- Grundschule mit angeschlossener
Orientierungsstufe, aus dem Alexander – von - Humboldt-Gymnasium,
der Regionalen Schule Ernst Moritz Arndt und der Integrierten
Gesamtschule Erwin Fischer werden gemeinsam am Thema „Ägypten“ arbeiten.
Allerdings wird jeder Themenschwerpunkt in vier Teilthemen untergliedert.
Circa 80 Schüler werden an vier Schulen in der kooperativen
Lernform „Gruppenpuzzle“ arbeiten. Bei den ersten beiden
Themenschwerpunkten arbeiten die Schüler der beteiligten Schulen
parallel am Themenschwerpunkt. An zwei Tagen werden sich
die Schülergruppen mischen. Je ca. fünf Schüler aus der
Arndt-, Humboldt-, Fischer- und Montessori-Schule
arbeiten in der Montessori-Schule. Zur gleichen Zeit gibt
es ähnliche Gruppen an den drei anderen Schulen
in kommunaler Trägerschaft!
zurück