Winterferien 2011


Zu den Höhepunkten in den Winterferien zählte ohne Zweifel die Woche der Ritter und Burgfräulein. Gemeinsam mit uns FSJ- und FÖJlern wurde in dieser Projektwoche gebaut, gewerkelt, gebastelt, gespielt und gesungen.

Am ersten Tag teilten sich alle Kinder in drei Familien auf. Sie dachten sich Namen für ihre Familien, sowie eigene Ritter- und Burgfräuleintitel aus. Anschließend fertigte jede Familie eine Familienflagge und ein Familienwappen an. Von uns erfuhren sie interessante Dinge über das Leben im Mittelalter. Bei den Kindern entstand der Wunsch Regeln für die gesamte Woche fest zu legen. Gegenseitiger Respekt gehörten genauso dazu wie Kämpfen fair zu sein.





Um auch wie ein echter Ritter und ein edles Burgfräulein auszusehen, bastelten wir am zweiten Tag Schwerter und Schilde mit den Jungen und Hüte, Fächer und Beutelchen mit den Mädchen. Richtig gut gerüstet machten wir uns dann am Mittwoch auf zum Ritterturnier. Die drei Familien traten in verschiedenen Wettkämpfen, bei denen es um Geschick, Schnelligkeit und Teamfähigkeit ging, gegeneinander an.





Die Kulisse der Klosterruine in Eldena rundete das gesamte Feeling ab. In den alten Gemäuern spielten wir dann mit der gesamten Gruppe Geländespiele. Den Höhepunkt der Woche bildete der Freitag. Einige Kinder kamen in kompletter Verkleidung in den Hort. Bei einem Ritterquiz rauchten die Köpfe. Die Gewinnerfamilie bekam die Chance, die Burgenschnitzeljagd zu beginnen. Die anderen Familien begaben sich eine Minute später auf den Weg die Montessori-Burg zu erobern. Alle Ritter und Burgfräulein konnten die anstehenden Aufgaben lösen. Zur Belohnung durften die Familien mit ihren Schwertern die "Piñatas" aufschlagen.

Die Piñatas sind bunt gestaltete Figuren, heutzutage aus Pappmaché, früher aus mit Krepp-Papier umwickelten Tontöpfen, die bei Kindergeburtstagsfeiern mit Süßigkeiten, traditionell jedoch mit Früchten (Mandarinen, Zuckerrohren, Guaven, Tejocotes, Jicamas, Erdnüssen) gefüllt sind. Sie sind in Lateinamerika, vor allem in Mexiko, zur Weihnachtszeit und in Spanien zu Ostern verbreitet.



Unser Mittag aßen wir wie im Mittelalter ohne Besteck und auch sonst war alles am Tisch erlaubt was keine Schäden anrichtete… Mit Applaus, Jubel, einer Urkundenübergabe und lachenden Kindergesichtern ging die Woche zu Ende und wir ins Wochenende.

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